Wer bin ich und weshalb ein Blog?

Wer bin ich und weshalb ein Blog?

Heute, 15.Mai 2017 und ich beginne zu bloggen. Wie so viele, sagt vermutlich die ein oder andere. Und ja, es gibt viele Blogger und es ist einfach ein tolles Medium sich zu bestimmten Themen zu äußern und ins Gespräch zu kommen. Daher auch für mich eine Möglichkeit genau dies zu tun.

Ich möchte hier kein „Hochglanzmagazin“ entstehen lassen sondern von einer ganz normalen Yogalehrerin mit ganz normalen Yogaschülern berichten. Sozusagen aus der Mitte der Gesellschaft, in der Yoga längst ein fester Bestandteil geworden ist, berichten und erzählen.

Ich möchte Geschichten erzählen, von den Reisen und den Storys, die man erlebt. Ich möchte Euch mit Tipps beiseite stehen und immer wieder den Fokus auf das Wundervolle im Leben legen, trotz aller Widrigkeiten.

Der normale Unterricht für normale Menschen liegt mir am Herzen. Ein Blog und Ideen und Tipps und Tricks für alle die, die sich nicht von einem zum anderen Yogafestival bewegen. Eben für den „Durchschnittsyogi“, der einmal pro Woche in den Unterricht geht und sich darüber hinaus nicht so viel mit Yoga beschäftigt. Denn das sind zu 95% meine Teilnehmer. Nicht die schlanken, ewig jungen, faltenlosen, immer super gestylten und gut gelaunten Yogis. 🙂

Wer bin ich denn eigentlich?

Diese Frage ist leicht gestellt, doch ich kann sie bis heute leider nicht beantworten. Die verschiedenen Facetten von mir sind z.B.: ich bin eine Frau und 50 Jahre jung. Aufgewachsen im Ruhrgebiet, studiert in Dortmund und Marburg.

Ich bin Yogi und ich lebe mit Yoga und vom Yoga und durch Yoga ….Ich lebe sehr gern und intensiv und bin dankbar, für mein Leben in dieser Vielfalt. Ich liebe die Natur, Reisen, meinen Mann und meinen Hund. Ich liebe das Leben und die Freiheit als Freelancerin und Reisende auf allen Ebenen.

Mein Grundberuf ist die Erziehungswissenschaftlerin sprich Diplom Pädagogin. Nach einigen Jahren in diesem Beruf habe ich quasi die Flucht ergriffen und mich entschieden, ich möchte  unbedingt weiter mit Menschen arbeiten, doch nur, wenn sie freiwillig und mit Lust zu mir kommen.

Anja Steinmetz und Joy

Meine Reise mit Yoga und den Wendepunkten im Leben

Wie die meisten von euch, habe ich auch immer wieder Yoga Kurse besucht. Mal kontinuierlicher, mal weniger. Wie das so ist im Alltag. Dann gab es einen Wendepunkt in meinem Leben, der nicht geplant war 🙂 Mein erster Mann trennte sich von mir, was mich vollkommen unvorbereitet traf. Diese Krise (von crisis griech. = Übergang) meisterte ich jedoch und konnte mich in dieser Zeit enorm weiter entwickeln. Heute bin ich froh, dass alles so gekommen ist und ich diesen Weg einschlagen konnte.

In dieser Zeit beschäftigte ich mich mehr und mehr mit Yoga, Entspannung, Achtsamkeit, Visionssuchen, dem Spiegel der Natur und allen möglichen Dingen, die mich mir selbst wieder näher brachten und den Schmerz und Verlust wandelten.

Dann hatte ich die Chance in der Nähe eine  Yogalehrerinnenausbildung zu absolvieren. Seither lässt mich Yoga nicht mehr los. Oder besser, seither versuche ich Yoga zu leben.

Haus der Ge(h)zeiten

Und was es für mich heißt Yoga zu leben, will ich gerne in diesem Blog immer mal zur Diskussion stellen. Es ist mir ein Anliegen diese Lebensthemen, die uns alle betreffen, miteinander zu beleuchten. 

Ich möchte gerne in dieser wachsenden „Branche Yoga“ einen Gegenpol zu den Hochglanz Magazinen und der Idee Entwicklung und Erleuchtung ist für jeden jederzeit möglich, setzen.

Letztlich kann sich jeder und jede jederzeit auf den Weg des Yoga begeben, doch es gibt so viele Gründe, an denen wir Straucheln. Und genau das ist das Salz in der Yogasuppe! Darüber möchte ich schreiben, Einblicke vermitteln, zum Schmunzeln und Ausprobieren anregen und mit Euch ins Gespräch kommen. Hier auf dem Blog oder noch viel lieber, in Natur. Bei einem Seminar, Kurs, Urlaub, Workshop oder einem der zahlreichen Treffen von Campern und Co.

Denn neben Yoga ist Campen und das Reisen im Kastenwagen, meiner heißt Frieda :-), meine große Leidenschaft.

Ijselmeer

Zwei Leidenschaften Vanlife und Yoga  – Verbindung schaffen

Yoga bringt mich mir selbst näher und hilft mir dabei die Wellen des Lebens zu surfen. Wie oben schon anklingt, gab es auch in meinem Leben viele Wellenbewegungen, die mich ein ums andere Mal Straucheln ließen, doch meine Yogapraxis hat mich beim Surfen auf den Wellen unterstützt. Heute ist mein Standing stabil und leicht!

Neben Yoga und mutig immer wieder Neues wagen, hat mich die zunehmende Lebenserfahrung auf meinem Weg unterstützt.  Ich durfte sogar erfahren, dass es tief in mir einen Kern gibt, der unveränderbar ist. Daraus hat sich Kraft, Vertrauen und Gewissheit entwickelt, dass alles zum richtigen Zeitpunkt geschehen darf.

Deshalb gehe ich auch heute noch, egal was um mich herum geschieht, auf die eigene Matte. Versuche immer wieder auch für mich zu sorgen. Unabhängig davon ob ich 1 Stunde oder 10 Minuten dort bin. Den Tag beginnen mit dieser Zeit für mich, dass lässt mich ruhiger und gelassener sein. Und auch nach Jahren muss ich es immer noch üben, denn auch bei mir ist nicht jeder Tag gleich. Und genau das ist Yoga für mich.

Nicht fertig sein, sondern immer wieder Üben, Erfahren und Erleben und neu beginnen. Leben in Bewegung!

Blog der Ge(h)zeiten

Neben Yoga ist eine andere wundervolle Form der Bewegung, das Reisen. Ich Reise für mein Leben gern und zwar in meinem Van, Frieda! 

Seit nunmehr 3 Jahren fahre ich ein Wohnmobil „von der Stange“ und fühle ich darin frei wie ein Vogel. Reisen und doch alles dabei haben, was mir wichtig ist, unabhängig sein können und halten wo ich will. Das ist für mich Freiheit pur.

Joy fühlt sich zuhaue und „Shepard wohl“ im Van und genießt die Zeiten ebenso wie ich.

Mit Hilfe dieses Vehikels kann ich auch sehr unkompliziert Kollegen vertreten, Urlaube planen, Seminare besuchen, Freundinnen besuchen und einfach die Flucht aus dem Alltag ergreifen, falls nötig. Es ist wundervoll!

Meine beiden Leidenschaften, die ich als Kind schon hatte: Draußen Sein und frei, mich bewegen so viel ich will, Sonne und Natur genießen und mich an der Stille erfreuen…..alles ist aufgegangen! Dafür bin ich sehr sehr dankbar!

Was mein großer Wunsch darüber hinaus ist, Verbindung zu schaffen. Verbindung von Mensch zu Mensch, von Mensch und Natur und vor allem die Verbindung zu Dir selbst. 🙂

Ich hoffe Du findest hier ein paar Inspirationen und ich darf Dich mitnehmen in die ein oder andere Geschichte, Idee, Dir das ein oder anderer Rezept vorstellen oder Dich in deinem Studio vertreten.

Namastè

Anja